Beliebte Verbindung seit 30. Juni wieder uneingeschränkt nutzbar
Annaberg-Buchholz, 2. Juli 2026 – Gute Nachrichten für alle Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste der Großen Kreisstadt: Seit Dienstag, dem 30. Juni 2026, ist die Zick-Zack-Promenade nach Abschluss der umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten wieder vollständig für den Fußgängerverkehr freigegeben.
Mit der Wiedereröffnung steht eine der markantesten und beliebtesten Wegeverbindungen wieder uneingeschränkt für den Fußgängerverkehr zur Verfügung. Die sanierte Promenade lädt zugleich zum Verweilen ein und bietet reizvolle Ausblicke auf die Stadt.
Im Zuge der Gesamtmaßnahme wurden die noch fehlende Stützmauer errichtet, Wege und Aufenthaltsbereiche erneuert sowie die Promenade gestalterisch aufgewertet. Nach Abschluss der Wegearbeiten konnten das neue Geländer aufgemessen, gefertigt und montiert sowie die abschließenden Arbeiten an den Geländerstützen ausgeführt werden. Erst mit deren Fertigstellung war die vollständige Verkehrssicherheit der Anlage gewährleistet und eine Freigabe möglich.
Die ursprüngliche Vertragslaufzeit der Baumaßnahme endete zwar bereits Ende 2025. Rund 90 Prozent der Bauleistungen waren zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen. Da die Bepflanzung und Teile der Wege jedoch abschnittsweise ausgeführt werden mussten und Pflanzarbeiten witterungsbedingt erst im Frühjahr 2026 möglich waren, verschob sich der Abschluss der Gesamtmaßnahme entsprechend.
Mit der erfolgreichen Bauabnahme am 30. Juni konnte die Promenade nun unmittelbar wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 535.000 Euro. Finanziert wurde das Vorhaben zu zwei Dritteln aus Mitteln des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“.
Unabhängig von der nun abgeschlossenen Baumaßnahme gibt es derzeit erste Überlegungen, die Erinnerung an den Stadtgründer Georg den Bärtigen künftig wieder stärker im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Hierzu werden derzeit historische Quellen ausgewertet sowie mögliche Umsetzungsvarianten, Kosten und Finanzierungsmodelle geprüft. Konkrete Entscheidungen wurden bislang nicht getroffen. Nach Abschluss der fachlichen Prüfungen wird sich der Stadtrat mit dem Thema befassen.

